Januar 16, 2013
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Proleta sum

Ich bin ein Prolet, vom Menschengetier bin ich bei der untersten Klasse! Ich bin ein Prolet! was kann ich dafür, wenn ich keine Zier eurer Gasse?

Ich lebe stets von der Hand in den Mund, trag, was ich verdien, in der Tasche: Ich darf nicht denken, das macht mich gesund –zur Betäubung dient mir die Flasche.

Ich bin ein Prolet, was kann ich dafür? Doch gibt es gleich mir Millionen: das tröstet mich, wenn die Not vor der Tür, das tröstet mich beim Fronen!

Wir haben kein Haus, wir haben kein Gut, wir haben nichts als Fäuste, mit Schwielen bedeckt, zum Frondienst gut –wir wissen nicht viel vom Geiste.

Wir sind vielleicht ein erbärmlich Geschlecht, geboren den Nacken zu beugen –Wir führen auch unseren Namen zu Recht: Wir sind nur da, um zu zeugen.

Mit Samensträngen sind wir begabt, millionenfach uns zu vermehren, daß ihr, ihr Obern, die Hände habt, die euch gemächlich ernähren.

Wir denken, denken nicht mehr daran, daß wir euch könnten erschlagen: Still ziehen wir unsere Lasten bergan –wir können ja Lasten tragen.

Wir sind ein erbärmliches, ekles Geschlecht und werden uns nie ermannen: Ihr könnt uns getrost an den Wagen der Zeit Als Zugvieh der Zukunft spannen.

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— © Ludwig Scharf (1864 - 1938), deutscher Lyriker, sein Gedichtband »Lieder eines Menschen« gilt als eines der wichtigsten lyrischen Werke des Naturalismus

September 18, 2012
"Für die entsprechende Erziehung und Befähigung des Volkes zu einer sachgerechten Urteilsbildung kommt den Problemen eine besondere Bedeutung zu, die die Masse der Wähler in ihrer sozialen Eigenschaft als materiell weniger gut situierte Arbeitnehmer selber mit den herrschenden Verhältnissen und den Unternehmungen ihrer erfolgstüchtigen nationalen Standortverwaltungen hat. Da entscheidet sich nämlich, ob die Betroffenen sich tatsächlich bereit finden, ihre politische Freiheit im Sinne des demokratischen Herrschaftssystems zu gebrauchen, das sie ihnen gewährt. Schließlich müssen sie ihre materiellen Drangsale, mit denen sie alltäglich fertig werden müssen, daneben politisch auffassen, d.h. als Problem betrachten, die der Standort mit ihnen hat, als Drangsale, die sie und ihresgleichen den Regierenden bereiten; und sie müssen beide Seiten dieser paradoxen Gleichung so bedingungslos in Eins setzen, dass sie, wann immer sie sich eine Verbesserung ihrer eigenen Lage wünschen, diesen Wunsch in die Forderung nach erfolgreicherer Führung, nach größerer Effektivität der über sie ausgeübten politischen Problemsicht im Arbeitnehmervolk hat – Ehre, wem Ehre gebührt – die Sozialdemokratie Entscheidendes geleistet. Sie ist als Vorkämpfer des Standpunktes angetreten, dass eine bruchlose Gleichung zwischen den dauernd unterbutterten materiellen Bedürfnissen, auf die die Staatsmacht ihre Lohnarbeiter festnagelt, und die Belangen der Staatsmacht, die ihre Löhnarbeiter auf lauter Beschränkungen festnagelt, doch herzukriegen sein müsste. Für den praktisch doch nicht aus der Welt zu schaffenden Gegensatz hat sie da letztlich bloß um den nie abzuschaffenden allgemeinmenschlichen „Widerspruch“ zwischen der guten politischen Absicht und ihrer allemal defizitären Verwirklichung, zwischen Realität, der sich zu beugen die Weisheit des Alters wäre, und dergleichen mehr. Sich selbst hat die Sozialdemokratie wahlkämpferisch als Garanten dafür präsentiert, dass unter den Bedingungen, die „nun mal“ – „leider!“ – herrschen, gute Herrschaft das Einzige ist, was sich für die geschädigten Interessen der Beherrschten tun lässt; das wäre aber auch das Beste, was den Betroffenen passieren kann, auch wenn – nochmals „leider!“ – nichts ungeschehen noch wirklich wieder gut zu machen ist. Die sozialdemokratische Partei- und Wähler-„Basis“ wird von ihrer Führung auf eine Weise abwechselnd mit Erwartungen gefüttert und enttäuscht, ohne dass die Täuschung über den heimatlichen Kapitalstandort und dessen auch von Sozialdemokraten verfochtene Staatsräson jemals eine Ende fände. Stattdessen sorgen über Jahrzehnte eingeschliffene Sprachregelungen dafür, dass alle Enttäuschungen politikgerecht verarbeitet werden. Ein arbeiterparteilich gebundener oder auch nur zur sozialdemokratischen Stammwählerschaft zählender Arbeitnehmer ist geübt darin, in seinen politischen Betrachtungen Mittel und Zwecke, Bedingung und Bedingtes zweckmäßig zu verwechseln. So wird aus staatlich erwünschter Lohnzurückhaltung, wenn nur ein „Genosse“ regiert, die notwendige, wenn nicht sogar hinreichende Bedingung für die Schaffung neuer Arbeitsplätze und aus einer Politik, die uneingeschränkt die Interessen „der Wirtschaft“ bedient, ein Mittel für künftige Lohnerhöhungen, weil ohne Wachstum bekanntlich gar nichts gezahlt werden kann. „Eingriffe“ in den sozialstaatlich regulierten Lebensstandard der Massen werden von unabweisbaren Sachzwängen herbeiregiert oder von der ausländischen Konkurrenz auf die Tagesordnung gesetzt und von regierenden Sozialdemokraten nur vorgenommen, um Schlimmeres abzuwehren. Immer will die Partei eigentlich etwas anderes als das, worüber sie sich als loyale Opposition mit der Regierung einig wird oder was sie als verantwortliche Regierung wirklich betreibt und durchsetzt. Unmutsäußerungen aus der linken Ecke werden als Beiträge zum arbeiterfreundlichen Ethos der Politik und Bekräftigung der alten Parteiideale eingeordnet, unter Umständen sogar geschätzt und nur, wenn sie ganz anders gemeint sind und sich ihre Degradierung zum schmückenden Beiwerk nicht gefallen lassen, mit innerparteilichen Disziplin und notfalls auch geheimdienstlich und mir gesetzlichen Mitteln unterdrückt. So jedenfalls hat die herkömmliche Sozialdemokratie agiert und damit nicht bloß Maßstäbe für ihre bürgerliche Konkurrenz gesetzt, sondern eifrig und mit Erfolg nachgeahmtes Vorbild abgegeben. Längst pflegen alle Parteien für ihre Wahlwerbung unter Arbeitsnehmern das bild vom Politiker als Anwalt aller Sorgen und Nöte der Schlechtverdienenden, der erstens genau weiß, „wo der Schuh drückt“, zweitens aber als ehrliche Haut den Betroffenen „reinen Wein einschenken“ muss aber die Bedingungen, die eine Abhilfe „sachgesetzlich“ entgegenstehen; denn mit sowieso unhaltbaren „Wahlversprechen“ wäre doch auch niemandem gedient. Als vertrauenswürdige demokratische Führungspersönlichkeit beweist man sich mit einer Kombination aus wohlmeinender, einfühlsamer Volksnähe und unerbittlicher Fachkompetenz, die „soziale Wohltaten“ ausschließt. Politiker jeder Couleur bringen es daher jederzeit fertig, die materiellen Drangsale der regierten Menschheit zu zitieren, sich mit den Betroffenen zu solidarisieren, Abhilfe zu versprechen und ohne Punkt und Komma zu den Lösungen überwechseln, die sie für die sozialen Ordnungsprobleme der Staatsgewalt mit ihren langlebigen Rentnern, langfristig Arbeitslosen, verschuldeten Arbeitnehmerhaushalten, gewerkschaftlichen Lohnforderungen, verarmte Familien usw. auf Lager haben. Die zeugen dann von ihrer zupackenden Entschlossenheit, die Klassengesellschaft mit all ihren systemeigenen Funktionsbedingungen, den Kapitalstandort mit seinen ökonomischen Bedürfnissen und mittendrin das in allen ehren drangsalierte Fußvolk mitsamt seinen Sorgen erfolgreicher zu beherrschen. Für eine solche einfühlsame Ansprache ist der moderne Arbeitsnehmer also längst nicht mehr aus seine sozialdemokratischen „Genossen“ angewiesen: Als Wähler hat er die Qual der Wahl zwischen lauter Klonen der Verschmelzung eines unbedingten demokratischen Herrschaftswillens mit berechnender Arbeiterfreundlichkeit."

— Peter Decker und Konrad Hecker In “Das Proletariat” (2002) - S.185ff 

Mai 21, 2012
Thomas König best of - Champions League Finale 2012 - #bestofkoenig

Da mir der Hashtag #bestofkoenig zum Champions League Finale auf Twitter so gut gefallen hat, habe ich hier einige Zitate gesammelt:

— Spielbeginn —

"Alles nur Menschen, keine Roboter." - @dernaro um 20:48

"Den Mann kennen Sie. Den Mann mit der Rugbyhaube." - @dernaro um 20:49

"Da muss er versuchen, seine Lieblingsposition zu finden" - @dernaro um 20:54

"Weder Bayern noch Chelsea sind Mensch gewordener Flipperkasten" - @dernaro um 20:56

"Das kann noch ein richtig schwere Aufgabe für die Bayern werden." - @dernaro um 20:56

"Wie knackt man diesen FC Chelsea?" - @dernaro um 20:57

"Wie hoch muss sein Puls sein ohne Ballkontakt?" - @dernaro um 21:00

"müller torkelt durchs abseits"  - @M_nefischer um 21:02

"David Alaba, da links unten, schielt dort übers Transparent." - @dernaro um 21:03

"Chelsea ist gefährlich wie eine Klapperschlange. Mit dem Drogba da vorn." - @dernaro um 21:05

"Kalou meilenweit im Abseits. Da wär das Zuspiel nie und nimmer gegangen." [Anm. von @dernaro: “Zur Info: Meile = 1609 Meter”] - @dernaro um 21:07

"Der Druck scheint leicht kontinuierlich zu wachsen." - @dernaro um 21:09

"Bastian Schweinsteiger - das ist kein Lächeln, der lauert, der ist gierig" - @AndHagen um 21:10

"Der Check war too much. Kein Brutalo-Check, nicht als Waffe eingesetzt, aber schon Gelb angesiedelt." - @jmarchart um 21:14

"Es ist nicht einfach den Alaba zu ersetzen, der so großartig gespielt hat. Und zu Unrecht die Gelbe bekommen hat in Madrid." - @dernaro um 21:15

"Aber hinterher jammern hilft ja nix." - @dernaro um 21:15

"wir dürfen halt auch nicht zu sehr die Augen zudrücken" - @AndHagen um 21:17

"unglaubliche 41 Kameras übrigens in München" @AndHagen um 21:19

"Das ist nicht so schlecht. Das hat er fein gemacht. Nur der Schuss war nicht wirklich championsleague-würdig." - @dernaro um 21:20

"wer contento sagt, muss auch alaba sagen" - @AndHagen um 21:20

"Ich weiß nicht, ob Sie’s mitbekommen haben. Etwas unfreundliche Bayern-Kommentare hinter uns." - @dernaro um 21:22

"mit einer vorlage marke alaba" - @gwageneder um 21:22

"Sind doch einige so Chancen dabei, wo ein Tor fallen kann, mit ein bissl Ballglück" - @jmarchart um 21:26

"Solange da vorn noch ein Didier Drogba herumstiefelt, stehen die Chancen 50:50" - @jmarchart um 21:27

"Gomez? Gomez. GOMEZ! Schon wieder in die Wolken." - @dernaro um 21:27

"Nur ein Erinnerungsstück für die Chelsea-Fans. Für den Rest zum Vergessen hier." - @dernaro um 21:28

"Es darf nicht Halbherzig sein, beide müssen entschlossen versuchen nach vorne etwas tu tun" - @jmarchart um 21:30

"Weil der Arm sooo drüber war, geht das Foul in Ordnung." - @dernaro um 21:30


—  Halbzeit —

"Etwas foggy im Augenblick." - @dernaro um 21:51

"Das war nix. Das war gar nix. Das war Ball gespielt."  - @dernaro um 21:54

"Abseits. Da geht die Fahne hoch. Da ist die Frage: Stand er schon in Abseitsposition, die von passiv zu aktiv mutiert?" - @dernaro um 21:55

"Ja, der hat da gern die Hände mit dabei. David Luiz." - @dernaro um 21:57

"Das war wieder ein Fachkommentar von hinter uns." - @dernaro um 21:58

"Da kommt Kalou mit den Stollen voran Richtung Contento Oberschenkel." - @dernaro um 22:00

"Da läuft alles auf die Verlängerung hinaus." [Anm. von @dernaro: Minute 59] - @dernaro um 22:01

"Es ist natürlich schwer. Kein Thema. Blaue Menschenmauer, wo soll man da schießen." - @dernaro um 22:05

"Aber auch jetzt wieder: Kein ordentlicher Zupf dahinter. Die Schießerei ist etwas mager bei den Bayern." - @dernaro um 22:05

"extremer abwehrwall" - @dernaro um 22:10

"Etwas locker am Biertisch betrachtet, könnte man sagen: Chelsea spielt feig." - @dernaro um 22:11

"Die Bayern drücken und drücken und suchen dieses eine Tor." Good luck! - @dernaro um 22:12

"Da erschreckt er Peter Cech nicht, der morgen 30 Jahre alt wird." - @dernaro um 22:14

"Da hat Ribery die Hand weit oben gehabt. Aber es war nicht an der Hand. Es wäre ein Hand gewesen." - @dernaro um 22:22

"Das Glücksvogerl aufseiten der Blues." - @dernaro um 22:23

"Und Thomas Müller setzt den Ball ungemütlich." - @dernaro um 22:25

"Brutaler Aufsetzer. Und unten macht sich Fernando Torres bereit." - @dernaro um 22:25

"Noch einmal dieser bewusst gesetzte Kopfball von Müller." - @dernaro um 22:26

"Großen Bedarf für Nachspielzeit gibt’s eigentlich nicht" - @gwageneder um 22:29

"Das gibt es nicht. Das gibt es nicht. Didier Drogba, der Kampfpanzer von der Elfenbeinküste." - @dernaro um 22:30

"Das ist kein kleiner Rückschlag. Das ist die Variante Dampfhammer." - @jmarchart um 22:33

"Den Läufer für den Turm rauszunehmen, war die wenigste Überlegung" - @AndHagen um 22:34

— Ende regiläre Spielzeit —


— Beginn Nachspielzeit —

"Die Finalnacht in München nimmt noch kein Ende, kein jähes, wie es schien" - @gwageneder um 22:41

"2 x 15 Minuten Verlängerung. Und wenn’s sein muss auch noch Elfmeterschießen." - @dernaro um 22:42

"WOHA! ELFMETER! Und Drogba soll der Übeltäter sein." - @dernaro um 22:45

"Da darf er von hinten nicht so komisch hingehen." - @dernaro um 22:45

"Cech pariert, Cech pariert." - @dernaro um 22:47

"Was hab ich gesagt? Kein Elferkiller? Nehm alles zurück." - @dernaro um 22:47

"Er ist auch nicht genug geschossen. Da muss er nur auf die richtige Seite gehen." - @dernaro um 22:47

"die Ereignisse überschlagen sich: robben verschießt elfer, olic kommt für ribery" - @AndHagen um 22:48

"100. Eckball für die Bayern" - @m_boeswarth um 22:49

"noch niemand hat die Bayern im elferschiessen international gebuegelt" -.@ryoku um 22:50

"ob olic den speed noch hat gegen den schnellen bosingwa" [Anm. von @AndHagen: "Olic wurde vor 7 Minuten eingewechselt"] - @AndHagen um 22:58

"Schweinsteiger kanns gar nicht glauben, schaun Sie, Gomez, der schwitzt!" - Kombiniert aus @losiabang und @ChristopherPIE um 22:59


— Nachspielzeit 2.Hälfte  —

"Ob’s ein neuer Tag für Neuer wird? In 15 Minuten werden wir’s wissen."- @dernaro um 23:01

"Der Mann ist eben kein gelernter Stürmer. Gomez hätte ihn vielleicht gemacht." @dernaro um 23:04

"Nervlich wird die Sache langsam schwer zum Aushalten. Für die Roten und für die Blauen." - @dernaro um 23:06

"Die Bayern mobilisieren noch einmal." - @dernaro um 23:08

"Nein lieber Arjen, mit dem Schießen wird das heute nichts mehr" - @AndHagen um 23:09

"Schwere Beine. Da wie dort." - @dernaro um 23:11

"auch schweinsteiger muss schon ordentlich aufstützen" - @AndHagen um 23:12

"Schön langsam ist allen klar, was als nächstes kommt." - @dernaro um 23:14

"Es schaut nicht gut aus für die Engländer. Aber: Wer weiß?" - @dernaro um 23:16

"Jetzt fehlt ein David Alaba ganz besonders. Mit seiner jugendlichen Unbekümmertheit." - @dernaro um 23:19

"Manuel Neuer zieht sogar die Handschuhe aus. Kinderstube, Kompliment!" - @gwageneder um 23:22

— Ende 2. Hälfte Nachspielzeit —


— Beginn Elfmeterschießen —

"Cech zwar fast dran." - @dernaro um 23:23

"Ist heute ein Neuer-Tag?” - @ryoku um 23:24

"Mata. Und den hatta." - @dernaro um 23:24

"Jetzt darf er endlich aufs Tor schießen. Und wenn ihn keiner dran hindert, dann trifft er auch." - @dernaro um 23:24

"Riesenanlauf. Und dann scheppert er ins Kreuzeck. Fast." - @dernaro um 23:25

"Manuel Neuer? Ich denk mir schon. Da geht keiner von den Bayern nach vorn. Und jetzt Neuer. Muss der alles machen?" - @dernaro um 23:25

"Das ist brutal." - @dernaro um 23:27

"Sind nicht kaputt zu kriegen. Oder schon?" - @dernaro um 23:28

"das war der beste Elfer von allen…..und der von luiz" - @AndHagen 23:28

— Ende Elfmeterschießen —


"Und jetzt stürmen sie hinten auch noch herein. Die Chelsea-Fans." - @dernaro um 23:30

"Wer schon nicht hinschauen kann, der soll vielleicht nicht selber schießen." - @dernaro um 23:31

"Es war Peter Cech, der immer dran war." [Anm. @dernaro : "Früher: "Peter Cech ist kein Elfmeterkiller."] - @dernaro um 23:31

"Es ist eine Loser-Saison für den FC-Bayern." - @dernaro um 23:32

"Das ist der Panzer. Der Ivorer mit dem Körper aus Stahl. Mit den Nerven aus Stahl." - @dernaro um 23:33

"heute gibt’s für abramovich die dividenten-ausschüttung - mehr emotioneller Natur" - @AndHagen um 23:34

"Jetzt gehört ihm hier alles allein." - @dernaro um 23:36

"Peter Cech hat ihm das Leben gerettet." - @dernaro um 23:37

"Die Bayern liegen unten auf dem Platz zerstört darnieder." - @dernaro um 23:50

"Ich darf mich derweil verabschieden und geb damit ins Studio. Zum Rainer und zum Herbert." - @dernaro um 23:52

— ENDE —


[Die Zitate sind von TwitteruserInnen getwittert worden, es kann also sein das diese nicht ganz chronologisch zum Spielverlauf sind aber in etwa kommen sie hin]

Danke @dernaro - @AndHagen - @m_boeswarth - @gwageneder - @ryoku - @jmarchert - @losibang - @ChristopherPIE

Infos zu Thomas König



Mai 7, 2012

Mai 7, 2012

Mai 7, 2012

Mai 4, 2012
Lieber Hansy von der Aktionsgemeinschaft kannst du mir das mal erklären?

Nach der gestrigen Presseaussendung der Aktionsgemeinschaft[1] zu den Aktionen rund um das Wissenschaftsministerium, habe ich dort mal angerufen und genauer nachgefragt! Telefoniert habe ich mit deren Pressesprecher Matthias Hansy.

In der Presseaussendung fordert die AG[2]: „[…]eine Identitätsfeststellung der betreffenden Personen.” Daher wollt ich von „Hansy“ – so hat er sich am Telefon vorgestellt – wissen von wem die AG gerne die Identitätsfeststellungen hätte, ob es ihnen nur um die Personen gehe die im Ministerium waren oder auch um jene die lediglich davor waren. Hansy erklärte mir, nur von jenen die im Ministerium waren. Darauf hin hat es mich natürlich brennend interessiert für was genau er gerne wüsste wer da so dabei war. Und die Antwort war der „burner“! Hansy meinte, es sollen immer alle Identitäten jener Personen festgestellt werden die sich an Besetzungen beteiligen – wie im Falle der Audimaxbesetzungen - um somit zu wissen wer sich an solchen Aktionen beteilige. Er glaube nämlich, dass Personen unter dem Schutz der anonymen Masse so einiges tun, was sie sonst eben nicht tun würden. Aber jetzt kommt das Beste: Die Identitäten sollen für alle zugänglich werden!

Also habe ich das Richtig verstanden? Hansy will einen öffentlichen „Pranger“?! Was erwartet er sich davon? Dass jene StudentInnen, die sich an solchen Aktionen beteiligen von deren Kommilitonen im Studialltag ausgeschlossen werden? Aber anscheinend nimmt sich Hansy hier seine konservativen ParteikollegInnen in Spanien und Großbritannien zum Vorbild. Typisch AG argumentierte er, dass eine Minderheit nicht die Abläufe auf der Universität stören darf, da dies auf die kosten der Mehrheit gehen würde, die einfach nur studieren wollen. Wenigstens gibt er klar zu verstehen, dass die AG keine strafrechtlichen Konsequenzen fordere. Wäre auch schwer, da kein strafrechtlicher Tatbestand[3] erfüllt wurde.

Weiters befragte ich ihn, warum die AG die Aktion im Wissenschaftsministerium – also das kurzfristige „Besetzen“ und Transparente aus dem Fenster hängen – als derart illegitim sehe, wie sie es in der Presseaussendung andeuteten: „[…] diese anarchisch anmutenden Vorgehensweisen, die mit dem legitimen Recht auf Meinungsäußerung nichts mehr zu tun haben.“ Natürlich hält die AG von solchen Aktionen wenig. Sie verstehen zwar die Personen, die sich daran stoßen, dass das Bachelor-Studium Internationale Entwicklung abgeschafft werden soll, doch diese Form des Protests sei nicht ok. Die Einwände meinerseits, dass es zu keinen Beschädigungen bzw. Verletzungen durch DemonstrantInnen kam, entgegnete er mit einem Schauermärchen. Seinen Infos nach sei ein Security gegen die Wand gedrängt worden. BOA wie OAG. Der erste von dem ich das höre. Das muss ja ein gewalttätiger Mob gewesen sein.

Geil fand ich in der Presseaussendung auch diesen Satz: „Wir wollen nicht zulassen, dass das Image der Studierenden in den Dreck gezogen wird […].“ Daher wollte ich wissen welches Image von Studierenden er den gerne hätte in der Bevölkerung. Darauf meinte er lapidar: „ein Konstruktives!“ Wow, aber warum überrascht es mich überhaupt das aus dem Mund eines AGlers zu hören. Ja nicht irgendwo anecken immer brav sein, nach dem Motto: Hände falten Goschn halten. Dass man damit überwiegend verliert und nicht die Studierenden vertritt wird die AG wohl nie verstehen.

Aber wir wissen ja die AG ist eine Partie von Speichelleckern und Karrieristen, die mit ihrem „SERVICE“ überzeugen wollen und nicht mit ihrem gesellschaftspolitischen Engagement. Hansy ist hier ein gutes Beispiel. Bei ihm ist der Lauf durch die Parteiinstanzen schon voll im Gange: JVP Mitlgied, ÖVP Mitgleid, von August 2008 bis August 2009 Bundesobmann der Schülerunion und jetzt Pressesprecher der AG. Natürlich will er seine Karriere nicht gefährden.

In diesem Sinne: AGscheißn!



[1] ÖVP-nahe Studierendenvertretung

[2] Abkürzung für „Aktionsgemeinschaft“

[3] Bei Besetzungen ist zu betonen, dass diese in Österreich keine Verwaltungsübertretungen oder Straftaten darstellen! Auch nach der letzten Novelle des Sicherheitspolizeigesetzes sind Besetzungen keine Verwaltungsübertretungen! Die Polizei darf Besetzungen nur auf Anweisung des/der Besitzer_in (=Rektorat) oder wenn dies zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung notwendig ist, mittels einer Räumungsverordnung räumen. Identitätskontrollen und Foto/Videoaufnahmen sind daher grundsätzlich bei einer Räumung nicht zulässig. (Rechtshilfe Wien)

März 19, 2012
Party against the System!!


Von wegen die Bewegung ist tot! Es bewegt sich so einiges und so einige und unbesiegbar zusammen und fast bis zur Erschöpfung. Auch ich bewege mich, bin getrieben von revolutionärer Sehnsucht, vom Drang niemals still zu stehen und habe mich vollkommen der großen wunderbaren Sache verschrieben. Mein ganzes Leben widme ich der Revolution und dem politischen Aktivismus, jeden Tag und mit jedem Schritt. Bei mir ist jegliche Bedürfnisbefriedigung eine avancierte Kritik an den Verhältnissen, jeder Akt des Konsums umstürzlerischer Aktivismus. Ich halte es da ganz mit Emma: ?Wenn ich nicht tanzen kann, ist es nicht meine Revolution!?. Und ich gehe sogar noch weiter, die Party selbst ist bereits revolutionär. 
Insbesondere am Wochenende haue ich dem System dermaßen in die Fresse, dass es sich noch benebelt von den Schmerzen schon ärgert, dass es selbst dafür war, beim Zahnersatz Zuzahlungen zu verlangen. Es freut mich dann umso mehr, dass das System jetzt wohl mit Omas schlecht sitzender Prothese rumlaufen muss, die es ihr in einem ihrer vielen unachtsamen Momente mit gewohnter Skrupellosigkeit stibitzt hatte. Jetzt sieht es einfach noch beschissener aus und niemand wird es mehr ernst nehmen. Derweil das System verschüchtert in der Ecke steht und versucht durch seine falschen Zähne nicht allzu sehr zu sabbern, schlürfe ich einen Soli-Cocktail auf einer Soli-Party der Autonomen Antifa und kicke damit auch noch irgendeinem fiesen Neonazi in seinen faschistischen Arsch. 
Es ist Freitagabend, es laufen angesagte Pop-Hits; keine Nazis, keine Hunde, da ist die bessere Gesellschaft ja nicht mehr weit. Während ich so gegen rechts saufe und mit jedem Schluck die Entnazifizierung voranspüle, halte ich nach meiner Bezugsgruppe Ausschau und nach vielversprechenden Jungrevoluzzern, die ich noch rekrutieren könnte. Durch die dichten Rauchschwaden erkenne ich hinten vor der liebevoll mit aufständischen Flyern dekorierten Klowand schemenhaft meine Politgruppe. Gemeinsam solidarisieren wir uns jedes Wochenende mit von Abschiebung bedrohten Flüchtlingen, Kopenhagener HausbesetzerInnen, chiapanekischen KleinbäuerInnen, spanischen Anarchafeministinnen, linken Zeitungsprojekten, queeren Electrohäschen, diversen Antifas und sonstigen revolutionären Zusammenkünften, die auch ordentlich was gegen das System haben. Unsere Solidarität ist international, antinational und nahezu grenzenlos. Manchmal hat aber auch Solidarität ihre Grenzen, meistens so ab 4 Euro Eintritt. 
Gerade will ich rüberschlendern um mit den companer@s auf den Antifaschismus anzustoßen, da läuft eine ehemalige Lesekreisgenossin durch mein Blickfeld. Bei ihr befindet sich eine attraktive Person, die mir schon des Öfteren auf anderen Veranstaltungen aufgefallen war. Wir bewegen uns anscheinend in denselben politischen Sphären. Ich rücke also meinen Nietengürtel zurecht und hopse lässig in Richtung der Genossin: Zeit für Vernetzung! Wir tauschen so dies und das und lass uns mal wieder und Adorno hier und Marx da aus, während ich über Vernetzungsstrategien zur Begleitperson sinniere und überlege, mit welchen intellektuellen Schmankerln ich sie noch beeindrucken könnte. Da, der Button! Eine kurze Soli-Getränke-Beschaffungsmission der Ex-Lesekreisgenossin nutze ich zum gekonnten Brückenschlag: Das Blau der Israel-Fahne harmoniert wunderbar mit deinen grünen Augen! Dann schlage ich ein konspirativeres Treffen vor, um den Kapitalismus wegzukuscheln. Ob es dazu kam, weiß ich nicht mehr.
Nach wilden revolutionären Träumen erwache ich mit leichten Schmerzen. Ich spüre meinen ganzen Körper, der nun nicht einmal mehr zur Produktion des kleinsten Quantums Mehrwert zu gebrauchen ist, und fühle mich trotz der Schmerzen wunderbar. Den Verbrauch von Hirn, Nerven und Muskeln habe ich allein in den Dienst der Revolution gestellt und zu keinem Stück in den irgendeines schnöden Kapitalisten. Meine potentielle Arbeitskraft habe ich mir selbst physiologisch angeeignet, die Arbeitszeit wird zur Erholzeit und der Kapitalismus ärgert sich, weil ich noch dazu nur subversiv konsumiere. Damit hat er wohl nicht gerechnet. Ich bleibe noch etwas apathisch liegen, doch sobald ich mich wieder bewegen kann, werde ich mich wieder bewegen. Der Kampf gegen das System ist eben nicht ohne. Aber er geht weiter. 
Um die revolutionären Reserven aufzufüllen, wird jetzt erst einmal in der veganen Vokü für ein linkes Hausprojekt und gegen die Repression in Oaxaca mexikanisch diniert. Dort treffe ich überraschenderweise auf ein paar PartyaussteigerInnen. Sie hatten sich schon vor längerem von der aktiven Szene verabschiedet, um sich ihrer systemimmanenten Karriere oder der autoritären Erziehung zu widmen. Nun entfliehen sie aber noch ab und zu ihrer bürgerlichen Idylle, um von schlecht gespülten Tellern mit aktivistischer Liebe bereitete Aufstriche zu verputzen. Dazu genehmigen wir uns nach reiflicher Überlegung eine Bionade. Schließlich wurde das Unternehmen beinahe vom Coca Cola-Konzern übernommen, und das nicht feindlich, aber es ist ja noch mal gut gegangen und zumindest die Vokü macht mit dem Getränk kaum Gewinn. Der Kapitalismus hält sich also in Grenzen. 
Danach bin ich wieder fit genug, um bis zum Morgengrauen gegen Homophobie zu tanzen. Vielleicht schiebe ich noch einen Besuch der antirassistischen Filmvorführung dazwischen, um das politische Spektrum besser abzudecken. Gleichzeitig gäbe es aber noch dieses unheimlich schicke antideutsche Soli-Konzert. Vor diesem logistischen Problem stehe ich als politische Aktivistin leider immer wieder. Gegen welchen Widerspruch soll ich zuerst vorgehen? Gibt es Haupt- und Nebenwidersprüche? Wie soll ich das alles auf einmal schaffen? Hier ist eben eine gute Planung gefragt, Prioritäten müssen gesetzt werden, ohne Organisation geht die Linke schließlich unter. Doch auch ein Blick in meine Solidaritätskasse hilft mir weiter. Ich entscheide mich daher zunächst für ein anarchistisches reclaim the streets-Gelage mit populistischen Bierpreisen von der Tanke und wanke dann irgendwann zum queeren Tanzevent.

== PHASE 2, Berlin==
[Nummer:24/2007]

(Quelle: phase2.nadir.org)

Februar 28, 2012

2:29pm  |   URL: http://tmblr.co/Zhs_twHAt18a
  
Abgelegt unter: repression ultras JAIB wien 
Februar 3, 2012
Filmen von Polizisten nicht erwünscht!

Sorry ich muss mich wieder mal über die Exekutive beschweren! Heute habe ich diesen Artikel gelesen und war fassungslos. Zwei Polizisten verklagen mit Hilfe der Gewerkschaft den Verein “Purple Sheep”, da dieser die Polizisten bei einer versuchten Abschiebung, einer Familie mit einem behinderte Kind, gefilmt hatte. Dieses Material landete in der Öffentlichkeit. Darum sehen sich die Polizisten als Geschädigte. Diese sind der Meinung, dass ihre Arbeit in Zukunft wesentlich erschwert wird, da ihnen die Möglichkeit genommen wird verdeckt zu ermitteln. Aber es kommt noch besser! Weiters begründen sie ihre Klage damit, dass es nicht in Ordnung sei eine derart inhumane und inakzeptable Abschiebung zu filmen. Also das ist echt der Gipfel. Anstatt sich zu weigern diesen Befehl auszuführen und somit Zivilcourage zu zeigen verklagen sie diejenigen die eine solche Abschiebung ebenfalls für Unmenschlich halten. Die Gewerkschaft unterstützt sie dabei auch noch anstatt Beamten dabei zu unterstützen wenn diese unmenschliche Befehle verweigern. Die Politik schweigt überhaupt dazu.

Vertreten werden die Polizisten durch eine mir nicht unbekannte Rechtsanwaltskanzlei. Die Anwaltskanzlei Riedl & Ringhofer. Anschrift: Franz Josefs Kai 5, 1010 Wien. Telefonnummer: 01/ 512 44 64. Mit einem Anwalt dieser Kanzlei hatte ich auch schon das vergnügen. Dr. Walter Riedl hat im Auftrag eines Mandanten Geld von mir verlangt, welches schon längt bezahlt wurde. Dabei wurde mir mit allen möglichen Konsequenzen gedroht, sollte ich den Betrag nicht bezahlen. Fehler und mutwillige Drohung? Entweder ist Dr. Walter Riedl inkompetent und kennt sich nicht aus oder er handelt vorsätzlich und versucht alles um noch mehr Geld für seine MandantInnen zu erhalten. Wäre ich unwissend gewesen in rechtlichen Belangen und hätte mich von den Drohungen einschüchtern lassen, hätte ich zu viel gezahlt. Was für eine schöne Kombination, Polizisten die sich durch Bildmaterial bedrogt fühlen plus eine Kanzlei mit einem Anwalt der zu fragwürdigen Mitteln greift. Anscheinend arbeitet die Polizei gerne mit dieser Kanzlei zusammen um KritikerInnen mundtot zu machen bzw. finanziell zu ruinieren. 

Bei diesem Fall geht es nicht nur um “Purple Sheep” sondern generell werden kritische Menschen dadruch angegriffen. Wenn dieser Fall gegen “Purple Sheep” ausgeht und diese den Betrag zahlen müssen, sind diese ruiniert und es hätte schlimme Auswirkungen für all jene die ExekutivbeamtInnen filmen bei Amtshandlungen. Kritik und Aufzeichnungen über die Arbeit der PolizistInnen werden nicht gern gesehen. Habt ihr etwas zu verheimlichen? 


Hier eine Stellungnahme des Vereins auf Facebook: 

"Zwei Polizisten möchten bei inhumanen und inakzeptabel angesehenen Amtshandlungen nicht gezeigt werden – und klagen deshalb Purple Sheep auf Schadenersatz in der Höhe von 23.000,00 Euro.

Konkret geht es um jene Bilder, die wir bei der Abholung von Ani R. gedreht und der Presse zur Verfügung gestellt haben. Die Folge der Berichterstattung war, dass wir den tatsächlichen Gesundheitszustand von Ani dadurch dokumentieren konnten und das Mädchen eine humanitäre Niederlassung erhalten hat.
Die Polizisten waren für uns in diesem Fall nur ausführende Beamte einer menschenverachtenden Entscheidung, sie selbst setzten kein rechtswidriges Verhalten und waren auch nicht im Mittelpunkt unserer Dokumentation.
Es stimmt, dass – falls wir den Fall verlieren – uns der Konkurs droht, da wir die Summe nicht aufbringen können.
Die Existenz des Vereins steht für uns nicht im Mittelpunkt. 
Wir sehen in der Klage einen eindeutigen Versuch, einen Präzedenzfall zu schaffen, um zukünftig Polizisten bei der Durchführung ihrer Amtshandlungen nicht mehr filmen zu dürfen bzw. nicht mehr veröffentlichen zu dürfen.
Laut Harald Karl, unserem Anwalt, hätte unsere Verurteilung die Folge, dass jedesmal wenn sich ein Polizist auf einem Foto erkennt, dieses nicht veröffentlicht werden dürfte. 
Für Purple Sheep eine Folge, die in einer modernen Demokratie einfach nicht sein darf.
Wir werden uns in keinem Fall mit der Gegenseite vergleichen und wir bitten unsere Unterstützer, nicht für den Streitwert zu spenden. Purple Sheep sammelt für Lebenshaltungskosten von KlientInnen ohne Grundversorgung . 
Es geht in diesem Streit an erster Stelle nicht um unseren Verein oder um AsylwerberInnen. 
Vielmehr geht es um uns alle, uns BürgerInnen, die man bei der Dokumentation von Missständen versucht, einzuschüchtern.
Und genau das ist die rechtspolitische Frage im Verfahren und der Punkt gegen den wir uns alle wehren müssen, ob als einzelner, als NGO oder als Medienvertreter.”


Also es gilt diesen Fall weiterhin aufmerksam zu verfolgen und zu hoffen, dass die Polizisten und deren Anwaltskanzlei nicht durchkommen mit ihrer lächerlichen Klage. 

ZIB 2 Beitrag von 2.2.2012 - Polizisten klagen “Purple Sheep”



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